Fazit nach 2 Jahren Piccobello

Fazit nach 2 Jahren Piccobello


Bis auf Winterpausen von November bis März fand Picobello seit dem Start im Jahr 2020 jeden 1. Samstag im Monat statt. Während wir zu Beginn noch im Dorf selbst unterwegs waren, hat sich unser Schwerpunkt relativ schnell auf die Hauptstraße am Berg verlagert, denn 1) im Dorf selbst können bzw. sollten die Anwohner Verantwortung für ihre Wohnumgebung tragen, 2) an der Hauptstraße ist es gefährlich und hier liegt immer wieder regelmäßig Müll.

 

Unsere Erfahrungen:


  • Bei den ersten Terminen im Startjahr waren es noch ab und an 3-4 Helfer, dies ist jedoch lange her. Es sind jetzt hauptsächlich 2 Helfer insgesamt (inkl. mir).
  • Es ist immer derselbe Müll: McDonalds, Kaffee-to-go, Süßigkeitenpapier, Alkoholflaschen; zu Anfang haben wir in den Gebüschen auch einiges an Möbel herausgefischt – dies ist jetzt wohl erst einmal „save“
  • Es sind immer dieselben Schauplätze: Gassigängerstrecken, Spielplätze, Sportplätze und Wald-Hauptstraßen, Baustellen (egal ob Straßenbau oder Hausbau), Aussichtsplattformen – eben dort, wo sich Menschen tummeln…
  • Wenn die gelbe Tonne gelehrt wird, haben wir auch verstärkt Müll herumliegen (ggf. Reißen der gelben Säcke und der Müll fliegt raus?)
  • Der Wanderparkplatz und Burgplatz, also beides größere Parkplatzanlagen, sind Dauerbaustellen, wo Leute achtlos Müll entsorgen – Hundekotbeutel, Haushaltsmüllbeutel, Klamotten, Babywindeln, Essensreste, Besteck, Bauschutt, Reifen, Gartenabfälle, Pflanzen usw.
  • Zu Anfang sind die Leute mit den Autos auch noch vorsichtig an uns vorbeigefahren – nun wird nicht mehr darauf geachtet und man fährt in hohem Tempo nahe an uns vorbei… Warum?

 

Das Resümee unserer Erfahrungen: Der ursprüngliche Gedanke, dass man sich Picobello abwechseln kann, muss aufgrund der gerungen Teilnehmerzahl verworfen werden. Damit uns also noch Zeit für andere Projekte bleibt, soll Picobello ab 2023 nur noch alle 2 Monate stattfinden, d.h. im März, Mai, Juli, September und November.